Akupunktur/ TCM - Praxis für Integrative Medizin

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Traditionelle Chinesische Medizin
und Akupunktur


Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine der ältesten Heilsysteme der Welt. Ihr Anfänge liegen in China vor über 4000 Jahren. Neben der Akupunktur gehören dazu die Moxibustion (Erwärmen von Akupunkturpunkten mit Moxakraut), das Schröpfen (Setzen von Sauggläsern), sowie die innere Behandlung mit Diät und Heilkräutern, die Atem- und Heilgymnastik Qi Gong und eine Form der Physiotherapie Tuina.

Neben der chinesischen Körperakupunktur gibt es die Akupunktur von so genannten Mikrosystemen, bei der Reflexpunkte am Ohr, dem Schädel, dem Mund und den Händen stimuliert werden. Diese können alleine oder zur Unterstützung der Körperakupunktur angewandt werden.

Die Ohrakupunktur hat sich besonders bewährt zur Suchtbehandlung und zur Unterstützung bei chronischen Schmerzen. Die Schädelakupunktur hat ihr Haupteinsatzgebiet bei neurologischen Erkrankungen.

Die traditionelle chinesische Medizin hat eine von unserem westlichen Verständnis sehr verschiedene Vorstellung von der Funktionweise unseres Körpers. Es wird davon ausgegangen, dass im Körper die Lebenskraft Qi über bestimmte Kanäle, die Meridiane, alle Organe mit Energie versorgt. Diese Energie hat einen strukturellen Anteil, der Yin genannt wird und einen funktionellen Anteil, der Yang heißt. Wenn Yin und Yang im Gleichgewicht sind und das Qi frei fließt, ist der Mensch gesund. Daher muss vor einer Akupunkturbehandlung eine Diagnose des Energiesystems erfolgen, damit der Akupunkteur weiß, welche Punkte stimuliert werden müssen, um das Gleichgewicht der Energie wieder herzustellen. Zu den typischen Untersuchungsmethoden der TCM gehören die Zungen- und Pulsdiagnostik.

Eine Behandlung mit Akupunktur umfasst zwischen 6-15 Sitzungen, die 1-2 mal wöchentlich durchgeführt werden. Es werden im Durchschnitt 10 Nadeln an verschiedene Stellen des Körpers gesetzt, oft weit von dem eigentlichen Krankheitsgeschehen entfernt (Fernpunkte). Die Nadeln sind sehr dünn und sind beim Setzen für Gewöhnlich kaum zu spüren. Die Nadeln werden zwischen 20-30 Minuten belassen. In dieser Zeit kommt es zu einer sehr wohltuenden Entspannung.

Die Akupunktur ist eine Regulationstherapie, die die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert
. Sie wird hierzulande überwiegend in der Schmerztherapie angewandt. Ihr Nutzen geht aber weit darüber hinaus. Insbesondere alle funktionellen Störungen, zum Beispiel von Kreislauf, Magen, Darm, Blase, der Unterleibsorgane, sowie Allergien und chronische Hautkrankheiten lassen sich hervorragend behandeln. Auch bei Schlafstörungen und Erschöpfung ist die Akupunktur sehr hilfreich.

Kosten:

Für gesetzlich versicherte Menschen mit chronischen Schmerzen des unteren Rückens oder infolge von Kniegelenksarthrose ist eine Akupunkturserie über 10 Sitzungen alle 12 Monate über die Krankenkasse möglich.

Privatkassen übernehmen je nach Vertrag die Kosten bei fast allen Schmerzsyndromen.

Für Selbstzahler kostet eine Sitzung Akupunktur 35 Euro, eine durchschnittliche Behandlungsserie über 10 Sitzungen kostet 350 Euro.

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